Bikinis und Badeanzüge richtig waschen? So einfach geht's

Frau im Badeanzug

Lieber Handwäsche oder doch bei 30 Grad in der Waschmaschine? Wie Badeanzüge, Bikinis und Co. lange schön und sauber bleiben, verraten wir euch hier.

Swimwear gehört zu jedem Sommerulaub dazu. Egal, ob es einen nach Ibiza an den Strand oder nach Bayern an den Tegernsee zieht - ein bis zwei Bikinis oder Badeanzüge in verschiedenen Stoffen und Schnitten sollten immer eingepackt sein. Doch verschiedene Stoffe bedeuten auch verschiedene Herausforderungen bei der Pflege. Neopren, Polyamid und Häkelstoffe müssen jeweils anders gepflegt werden. Damit der Ein- oder Zweiteiler nicht ausleiert oder ausbleicht und nach einer Saison ersetzt werden muss, kommen hier die besten Tipps für ein langes Leben von Bikini und Co.

Die richtige Bademodenpflege:

Vor und während des Strandbesuchs:

Bevor der Bikini das erste Mal zum Einsatz kommt, sollte er zumindest einmal per Hand gewaschen werden. So können Infektionen vorgebeugt werden und weniger Farbstoffe gelangen an die Haut. Bevor ihr in den Pool oder ins Meerwasser hüpft, duscht euch einmal ab. So reagieren Spuren von Sonnenmitteln, Cremes und Parfumpartikel auf der Swimwear nicht mit Chlor oder Salzwasser. Nach dem Badegang sollte der Bikini kurz mit Süßwasser abgewaschen werden. Zusätzlich ist es empfehlenswert, den nassen Badeanzug nicht in der Sonne zu trocknen. Dadurch bleicht die Farbe schnell aus.

Nach dem Strandbesuch: 

Der Urlaub ist vorbei und der Koffer voller schmutziger Wäsche? Bikinis und Badeanzüge sollten auf jeden Fall einmal richtig gewaschen werden - entweder per Hand oder in der Waschmaschine. Bevor ihr zur Schere greift, lest euch einmal das kleine weiße Schildchen mit der Materialzusammensetzung durch. Was empfiehlt der Hersteller und welches Material wird wie am besten gepflegt?

Falls das Schildchen doch schon ab ist, kommen hier die besten Pflegetipps für die drei häufigsten Materialien für Bademode:

Polyester in Verbindung mit Elasthan oder Polyamid:

Wie bei allen Bikini- und Badeanzugstoffen gilt: am besten eignet sich die Handwäsche. Bei dieser Zusammensetzung macht auch ein Pflegeleichtprogramm mit Feinwasch- oder Wollwaschmittel bei 30 Grad und niedriger Umdrehungszahl (um die 600) schön sauber, ohne dass der Bikini seine Form verliert. Vorher alles auf links drehen, damit der Stoff nicht an Farbe verliert. Damit sich die Bügel oder Metallenden nicht verbiegen oder die Waschtrommel zerkratzen, am besten den Badeanzug in einen Wäschesack packen.

Neopren:

Neopren ist längst nicht mehr nur der Stoff der Surfer. Auch immer mehr Modelabels haben das robuste Material für ihre Swimwear entdeckt. Der Stoff sieht zwar supercool aus, ist aber leider auch schwerer zu reinigen, da man in dem Stoff stärker schwitzt und Neopren nur mit kaltem Wasser per Hand gewaschen werden kann. Sollte der Bikini sehr verschmutzt sein, etwa 15 Minuten vor der Wäsche mit etwas Waschpulver in kaltem Wasser einweichen. Ansonsten kann man ihn auch in die professionelle Reinigung geben. Hier unbedingt drauf achten, den Stoff nicht zu knicken oder zu rollen, sondern flach in einen Beutel zu legen und vor Sonneneinstrahlung schützen.

Häkelbaumwolle: 

Dieses Jahr feiern sie ein großes Revival: Häkelbikinis, die uns zurück in die 70er Jahre beamen. Sehen stylish aus, aber wie reinigen wir die guten Stücke? Sind sie aus Polyester, dann können sie bei 40 Grad in der Maschine gewaschen werden. Sind es hochwertigere Bikinis aus 100% Baumwolle, dann lieber nur ein Feinwaschprogrammm mit ein wenig Weichspüler bei 30 Grad wählen und nie, wirklich niemals in den Trockner stecken oder auswringen. Schonender für den Bikini oder Badeanzug ist es, ihn auf einem Handtuch flach auszulegen und an einem schattigen Plätzchen trocknen zu lassen.

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